Seit einigen Jahren erfreuen sich Piercings großer Beliebtheit. Die dadurch zunehmende Akzeptanz in der Bevölkerung, hat dazu geführt, dass nicht nur junge Leute, sondern Menschen verschiedener Altersgruppen und sozialen Schichten, Freude an diesen Schmuckstücken finden.
Dabei ist das Piercen gar keine neumodische Erscheinung. Schon seit Menschengedenken wurde diese Form des Körperschmuckes getragen und spielt auch bis heute in der Kultur verschiedenster Naturvölker eine wichtige Rolle.
Die Geschichte des modernen Piercing in seiner heutigen Form, beginnt in den 70er Jahren durch eine von indischen Fakiren inspirierte Gruppe von amerikanischen Fetischisten, sich für diese Art der Körpermodifikation zu begeistern wussten. Im Gegensatz zu dieser, weitestgehend in sich geschlossenen Gruppe, trug die Punkbewegung vornehmlich in England ihren Protest gegen die verhassten gesellschaftlichen Werte mit ihrem damals provokanten Auftreten und Outfits nach außen. Teil dessen waren die häufig durch Wange, Ohr und Nase gestochenen Sicherheitsnadeln.
Die beiden Amerikaner Doug Malloy und Jim Ward begannen als erste sich diesen Themas professionell anzunehmen und preisgünstigen Piercingschmuck herzustellen.