Das Christina-Piercing ist ein weibliches Intimpiercing. Je nach Konstitution kann dieses Piercing nicht bei jeder Frau gestochen werden.
Es wird vertikal in die Falte (Commisura labiorum anterior) der oben zusammenlaufenden großen Schamlippen gestochen und tritt am Venushügel wieder aus.
Das Christina-Piercing zählt zu der Kategorie der Oberflächenpiercings und sollte entsprechend tie unter die Haut gestochen werden, damit ein herauswachsen entsprechend verhindert oder vermindert wird. Zum Einsetzen eignen sich Bananabell oder ein Surface Bar ab einer Stärke von 1.6mm. Oftmals wird hier auch etwas weicherer Schmuck aus PTFE verwendet.
Die Heilung beträgt durchschnittlich, je nach Konstitution 3-4 Monate (12 - 16 Wochen). Problematisch bei diesem Piercing ist, dass es an einer Stelle ist, die immer in Bewegung ist und welche ein gewisses Maß an Reibung erfährt. Dieses kann nehmen einem Drückgefühl dahingehend zu Komplikationen führen, als dass die Wunde ständig in Bewegung ist. Piercer empfehlen keine Intimrasur während der Heilungsphase.
Dieses Piercing wirkt nicht stimulierend und dient lediglich ästhetischen Beweggründen
Dieses Piercing kann und sollte nur von erfahrenen Piercern gestochen werden. Je nach Körperbau kann dieses Piercing nicht bei jeder Frau gesetzt werden.